Bei den Bläulingen haben viele Arten blaue Flügel-Oberseiten - daher der deutsche Name. Eine gewisse Sonderstellung nehmen die Würfelfalter ein, die erst in den letzten Jahren zu den Bläulingen gestellt wurden.
Von den weltweit 6.000 Arten kommen in Baden-Württemberg 43 in 4 Unterfamilien vor. Sämtliche Arten der Würfelfalter und Feuerfalter stehen auf der "Roten Liste der gefährdeten Arten", nur unter den 8 Zipfelfalten erscheinen derzeit noch 3 und unter den 27 eigentlichen Bläulingen noch 3 Arten ungefährdet.
Viele Arten weisen eine starke Spezialisierung auf wenige Nahrungspflanzen für die Raupen auf, etliche davon leben von und mit speziellen Ameisenarten.
Zumeist sehen männliche und weibliche Tiere unterschiedlich aus, die Arten sehen sich allerdings mitunter sehr ähnlich und sind oft nur schwer z.B. anhand der Hinterflügel-Unterseite zu unterscheiden.
Viele Bläulinge reiben die Hinterflügel aneinander, was möglicherweise der besseren Verteilung der Sexualduftstoffe dient. → Kurzvideo
Anmerkung: Wenn in der Auflistung eine Art fehlt, heißt das nicht, dass sie hier nicht vorkommt. Vielleicht haben wir nur noch keine Fotos aus dem Zollernalbkreis. Wenn Sie welche haben, wären wir dankbar, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen würden.
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Blauer Eichen-Zipfelfalter (Favonius quercus)
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♀ Haigerloch-Stetten,
26.06.2018
(Foto: H. Fuchs)
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Ei - Haigerloch-Stetten,
09.02.2024
(Foto: A. Röcker)
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Ei - Haigerloch-Stetten,
09.02.2024
(Foto: A. Röcker)
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Favonius quercus ist aus allen großen
Naturräumen des Landes nachgewiesen. Trotzdem
ist über die Verbreitung der Art nicht so viel
bekannt. Villeicht hängt es auch ein wenig mit
der Lebensweise zusammen: Die Falter halten sich
vorwiegend im Gipfelbereich der Bäume auf und
kommen nur morgens und am späten Nachmittag
herunter. Vielleicht ist auch das der Grund,
warum uns erstmals 2018 der Fotobeleg eines
Falters gelungen ist.
Die Falter bilden nur eine Generation aus, deren
langgestreckte Flugzeit von Mitte Juni bis Mitte
August reicht. Zu finden sind sie vorwiegend im
Bereich der Mäntel und Binnensäume von
Laubmischwäldern mit hohem Eichenanteil.
Die Eiablage erfolgt an Eichen-Arten (Quercus
spec.). Im Frühjahr schlüpfen die Räupchen und
bohren sich in die gerade leicht sich öffnenden
Blütenknospen ein. Erst die erwachsene Raupe
geht dann zum Blattfraß über.
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Nierenfleck-Zipfelfalter (Thecla
betulae)
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Bitz, 06.07.2018 (Foto: F.
Treuz)
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♀ Ebingen, 09.10.2021 (Foto:
A. Röcker)
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Burladingen, 20.07.2022 (Foto:
A. Röcker)
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♂ Grosselfingen, 27.08.2013
(Foto: R. Zwiener)
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Ei - abgelegt an Zwetschge
Burladingen, 27.09.2023 (Foto: A. Röcker)
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Ei - abgelegt an Zwetschge
Bitz, 11.09.2018 (Foto: F. Treuz)
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Raupe frisch gehäutet
Bitz, 09.06.2014 (Foto: F. Treuz)
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Raupe - Bitz, 18.06.2020
(Foto: F. Treuz)
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Raupe verpuppungsreif
Bitz, 30.06.2014 (Foto: F. Treuz)
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Kopf der Raupe
Benzingen, 11.06.2024 (Foto: A. Röcker)
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Nur die Weibchen dieses Falters tragen auf der
Vorderflügel-Oberseite die orangeroten
"Nierenflecke". Allerdings zeigen sie diese fast
nie - wie alle Zipfelfalter.
Thecla betulae ist einbrütig (= bringt
nur eine Generation hervor) und fliegt von Ende
Juli bis in den Oktober in einer Vielzahl von
Lebensräumen - Hauptsache gebüschreich. Gärten
und ähnliche Lebensräume in und am Rand der
Ortschaften haben laut EBERT & RENNWALD
offenbar einen recht wesentlichen Anteil daran.
Die Eier werden einzeln vorwiegend in die
Zweig-Gabelungen der Schlehe (Prunus
spinosa) abgelegt. Dort sind sie im Winter
auch zu finden - siehe hierzu den Link auf Walter Schöns
Schmetterlings-Seite.
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Ulmen-Zipfelfalter (Satyrium w-album)
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Hechingen-Beuren, 10.06.2011
(Foto: H. Fuchs)
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Haigerloch-Stetten, 22.06.2017
(Foto: H. Fuchs)
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Tailfingen, 19.07.2018 (Foto:
D. Haas)
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Hechingen-Beuren, 11.08.2019
(Foto: D. Mezger)
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Ei - Truchtelfingen,
17.10.2024 (Foto: A. Röcker)
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Ei - Truchtelfingen,
17.10.2024 (Foto: A. Röcker)
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Raupe - Tailfingen, 25.05.2024
(Foto: A. Röcker)
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Raupe - Tailfingen, 25.05.2024
(Foto: A. Röcker)
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ex larva-Zucht, Raupe aus
Truchtelfingen
06.06.2024 (Foto: A. Röcker)
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Seinen wissenschaftlichen Namen erhielt Satyrium
w-album von der weißen W-Zeichnung auf der
Hinterflügel-Unterseite - diese ist auf dem Foto
hier allerdings nur schwach zu sehen. Obwohl der
Falter noch an etlichen Stellen des Landes
vorkommt, gibt es aus dem Zollernalbkreis nur
wenige Nachweise.
Satyrium w-album fliegt zwischen Mitte
Juni und Mitte August in einer Generation. Die
Falter saugen vorwiegend an weißen
Doldenblütlern wie dem Wiesen-Bärenklau (Heracleum
sphondylium) oder der Wilden Möhre (Daucus
carota).
Die Weibchen legen die Eier an die Blütenknospen
von Ulmen ab, wo sie den Winter über kleben
bleiben. Ulmenblätter stellen auch die
Haupt-Nahrung für die Raupen dar, so dass das
Ulmensterben zu kräftigen Bestandseinbrüchen
geführt hat.
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Pflaumen-Zipfelfalter (Satyrium pruni) -
RL V
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Grosselfingen, 01.06.2012
(Foto: R. Zwiener)
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Geislingen, 12.06.2008 (Foto:
B. Schlude)
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Geislingen-Erlaheim,
23.06.2008 (Foto: H. Fuchs)
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Grosselfingen, 01.06.2012
(Foto: R. Zwiener)
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Ei - Bitz, 14.01.2017 (Foto:
F. Treuz)
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Ei - Tailfingen, 25.11.2024
(Foto: A. Röcker)
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Puppe - Haigerloch-Stetten,
23.05.2025 (Foto: A. Röcker)
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Puppe - Haigerloch-Stetten,
23.05.2025 (Foto: A. Röcker)
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Der Pflaumen-Zipfelfalter ist an den schwarzen
Punkten auf der Hinterflügel-Unterseite sowie am
Verlauf der weißen, unterbrochenen Linie von
ähnlichen Arten zu unterscheiden.
Er ist einbrütig und fliegt hauptsächlich im
Juni. Als Lebensraum dienen vorwiegend Gebüsch-
und Saumgesellschaften.
Die Raupen ernähren sich zumeist von
Blütenknospen, Blüten und Blättern der Schlehe (Prunus
spinosa), in deren Astgabeln auch die Eier
überwintert haben.
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Kreuzdorn-Zipfelfalter (Satyrium spini) - RL 2
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Burladingen, 11.07.2022 (Foto: A. Röcker)
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Burladingen, 11.07.2022 (Foto: A. Röcker)
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Burladingen, 11.07.2023 (Foto: A. Röcker)
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Burladingen, 19.03.2024 (Foto: A. Röcker)
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Harthausen, 20.07.2026 (Foto: A. Dietz)
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Der Kreuzdorn-Zipfelfalter fliegt in Baden-Württemberg hauptsächlich in der südlichen Rheinebene, im Neckar-Tauberland und auf der Südwestalb. Der Fund im Juli 2022 war der allererste Nachweis im Zollernalbkreis und damit wirkliche etwas Besonderes.
Die Falter fliegen in einer Generation hauptsächlich im Juli/ August auf Mager- und Trockerasen mit Gebüschen und an den Rändern von Laubmischwäldern mit angrenzenden Halbtrockenrasen und Heckenlandschaften.
Die Eier überwintern und die frisch geschlüpften Raupen sind dann vorwiegend ab Mai an niedrigwachsenden Kreuzdorn-Büschen (Rhamnus cathartica) zu finden.
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Kleiner Schlehenzipfelfalter (Satyrium acaciae) - RL V
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Haigerloch-Stetten, 01.07.2014
(Foto: H. Fuchs)
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Geislingen, 26.06.2011 (Foto:
B. Schlude)
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Haigerloch-Stetten, 27.06.2014
(Foto: H. Fuchs)
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Als geeigneten Lebensraum des relativ seltenen
Kleinen Schlehenzipfelfalters beschreibt das
Standardwerk "Die Schmetterlinge
Baden-Württembergs" kalkreiche Mager- und
Trockenrasen mit Gebüsch- und
Saumgesellschaften, insbesondere Wacholderheiden
mit (niedrigen) Schlehengebüschen.
Die Falter fliegen in einer Generation zumeist
im Juni und Juli. Sie saugen besonders gerne an
weißen Blüten wie z.B. Schafgarbe (Achillea
millefolium). Die Weibchen legen ihre Eier
an Schlehe (Prunus spinosa) und zwar
vorwiegend an kleinen "Krüppelschlehen" ab.
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Grüner Zipfelfalter (Callophrys rubi) -
RL 3
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Haigerloch-Stetten, 28.04.2010
(Foto: H. Fuchs)
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♀ - Haigerloch-Stetten,
28.04.2010 (Foto: H. Fuchs)
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Eiablage an Genista tinctoria
Haigerloch-Stetten, 10.05.2008 (Foto: H.
Fuchs)
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Beide Geschlechter dieses kleinen Falters sind
oberseits braun gefärbt. Mit seiner grünen
Flügelunterseite kann man ihn aber mit keiner
anderen Art verwechseln.
Der Grüne Zipfelfalter ist einbrütig und lebt
bei uns von Mai bis Mitte Juni. Die Männchen
zeigen Territorialverhalten.
Die Weibchen legen die Eier einzeln vorwiegend
an Färberginster (Genista tinctoria).
Die Puppe überwintert.
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Kleiner Esparsetten-Bläuling (Polyommatus thersites) - RL 2
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♂ Geislingen-Erlaheim, 04.05.2011 (Foto: H. Fuchs)
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♀ Ebingen, 31.08.2022 (Foto: A. Röcker)
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♀ Ebingen, 31.08.2022 (Foto: A. Röcker)
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♀ Rangendingen, 20.05.2016
(Foto: H. Fuchs)
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♂ Rangendingen, 20.05.2016
(Foto: H. Fuchs)
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♂ Rangendingen, 20.05.2016
(Foto: H. Fuchs)
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♀ Burladingen, 24.08.2023
(Foto: A. Röcker)
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♀ bei der Eiablage
Burladingen, 24.08.2023 (Foto: A. Röcker)
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Ei, Truchtelfingen, 27.06.2024
(Foto: A. Röcker)
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Truchtelfingen, 13.07.2026 (Foto: A. Röcker)
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Truchtelfingen, 13.07.2026 (Foto: A. Röcker)
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Truchtelfingen, 13.07.2026 (Foto: A. Röcker)
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Das Vorkommen dieser seltenen Art ist eng an die früher zur Futtergewinnung angebaute Esparsette (Onobrychis viciifolia) gebunden, die z.B. nur im Bereich lückiger Kalkmagerrasen mit "Störstellen" von selbst auftritt. Alle noch bestehenden Vorkommen sollten deshalb unter besonderen Schutz gestellt und intensive Beweidung verhindert werden.
Die Falter fliegen in zumeist nur einer Generation von Anfang Mai bis Anfang Juli. Beobachtungen zwischen Mitte Juli und Ende August könnten auf eine zweite Generation in günstigen Jahren hindeuten. Die Raupen fressen ausschließlich an Esparsette (Onobrychis viciifolia) und überwintern als Raupe.
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Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus)
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♂ Haigerloch, 15.08.2011 (Foto: H. Hermann)
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♂ Balingen-Zillhausen, 02.06.2009 (Foto: H. Fuchs)
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♀ Haigerloch-Stetten, 13.05.2011 (Foto: H. Fuchs)
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Rangendingen, 18.05.2011 (Foto: H. Fuchs)
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♀ Oberdigisheim, 16.06.2013 (Foto: Th. Hoffmann)
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Haigerloch-Stetten, 09.08.2008 (Foto: H. Fuchs)
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Eiablage - Tailfingen, 12.09.2023 (Foto: A. Röcker)
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Eigelege - Tailfingen, 12.09.2023 (Foto: A. Röcker)
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Onstmettingen, 29.06.2023 (Foto: A. Röcker)
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Onstmettingen, 29.06.2023 (Foto: A. Röcker)
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Polyommatus icarus ist unsere häufigste Bläulings-Art und heißt deshalb auch "Gemeiner Bläuling". Die Geschlechter unterscheiden sich deutlich voneinander: Die Männchen sind kräftig blau mit leichtem Violettanteil, die Weibchen braun, mitunter blau schimmernd. Neben der "normalen" Form mit einem Basalfleck auf der Unterseite der Vorderflügel gibt es auch eine Form icarinus ohne diesen Fleck.
Die Falter fliegen in zwei Generationen von Mitte Mai bis Mitte Juli und von Ende Juli bis Mitte/ Ende September. Möglicherweise bildet sich in manchen Jahren sogar eine dritte Generation aus. Als Lebensraum kommen vielerlei Wiesentypen in Frage, an gemulchten Böschungen gehen jedoch die Bestände zurück.
Die Eier werden in die Köpfchen oder die Blattoberseite von Hornklee (Lotus corniculatus) und Hopfenklee (Medicago lupulina) aber auch anderer Schmetterlingsblütler abgelegt. Nach 5 Tagen schlüpft das Räupchen. Es überwintert als Raupe.
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Himmelblauer Bläuling (Lysandra
bellargus) - RL V
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♂ Geislingen-Erlaheim,
12.06.2009 (Foto: H. Fuchs)
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♂ Geislingen-Erlaheim,
20.05.2009 (Foto: H. Fuchs)
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♂ Truchtelfingen, 03.09.2021
(Foto: A. Röcker)
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♀ Haigerloch-Stetten,
09.05.2009 (Foto: H. Fuchs)
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♀ Haigerloch-Stetten,
09.05.2009 (Foto: H. Fuchs)
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♀ Tailfingen, 01.09.2022
(Foto: A. Röcker)
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Raupe mit Ameise
Haigerloch-Stetten, 07.04.2014 (Foto: H.
Fuchs)
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Raupe
Tailfingen, 28.04.2025 (Foto: A. Röcker)
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Raupe
Tailfingen, 28.04.2025 (Foto: A. Röcker)
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Puppe
Tailfingen, 12.05.2025 (Foto: A. Röcker)
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schlupfreife Puppe aus
Tailfingen
ex Pupa-Zucht (Foto 21.05.2025: A. Röcker)
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Falter ex pupa-Zucht
Schlupf am 25.05.2025 (Foto A.Röcker)
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Auch beim Himmelblauen Bläuling unterscheiden
sich die Geschlechter deutlich: Die Männchen
sind himmelblau, die Weibchen braun, erscheinen
aber oft blau überpudert. Im Unterschied zum
Hauhechel-Bläuling haben jedoch beide
Geschlechter gescheckte Flügelfransen.
Im Zollernalbkreis findet man Lysandra
bellargus auf vielen gebüschreichen
Kalkmagerrasen und Halbtrockenrasen in offenen
sonnigen Hanglagen. Das Vorkommen des
Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) als
Nahrungspflanze der Raupen ist hierbei das
entscheidende Kriterium.
Die Falter bilden in der Regel zwei Generationen
aus: eine erste ab Mai/Juni und eine zweite wohl
ab Ende Juli. Die genaue Grenze ist jedoch noch
unklar. Vermutlich bleibt die zweite Generation
unvollständig.
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Silbergrüner Bläuling (Lysandra coridon)
- RL 3
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♂ Haigerloch-Stetten,
29.07.2010 (Foto: H. Fuchs)
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♂ Tailfingen, 31.07.2013
(Foto: H. Fuchs)
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Burladingen, 31.07.2010 (Foto:
H. Fuchs)
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♀ Haigerloch-Gruol, 12.08.2009
(Foto: H. Fuchs)
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♀ Haigerloch-Stetten,
28.07.2009 (Foto: H. Fuchs)
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Burladingen, 04.08.2014 (Foto:
H. Fuchs)
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Onstmettingen, 29.04.2025
(Foto: A. Röcker)
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Ex larva-Zucht, Raupe aus
Onstmettingen
Aufnahme vom 16.07.2025 (Foto: A. Röcker)
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Ex larva-Zucht, Raupe aus
Onstmettingen
Aufnahme vom 18.07.2025 (Foto: A. Röcker)
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aberrantes ♀, vermutlich
Hitzeform
Burladingen, 31.07.2010 (Foto: H. Fuchs)
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Auch der Silbergrüne Bläuling hat im frischen
Zustand gescheckte Flügelfransen wie der
Himmelblaue Bläuling. Während man die Männchen
gut von Polyommatus bellargus
unterscheiden kann, ist das bei den Weibchen
schwieriger. Beide Arten besiedeln denselben
Lebensraum und sind beide auf Hippocrepis
comosa als Raupen-Nahrungspflanze
angewiesen. Allerdings bildet Polyommatus
coridon nur eine Generation aus: Er taucht
bei uns erst Mitte Juli auf und ist Ende August
schon wieder verschwunden.
Die Raupen zeigen eine enge Beziehung zu
Ameisen: Sie geben Zuckertröpfchen ab und werden
dafür von den Ameisen bewacht und beschützt.
Untersuchungen haben gezeigt, dass ein paar P.coridon-Raupen
sogar wesentlich zur Ernährung eines
Ameisenvolks beitragen können. Eine
Spezialisierung auf bestimmte Ameisenarten ist
jedoch nicht festzustellen.
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Großer Esparsetten-Bläuling (Polyommatus
damon) - RL 1
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Burladingen, 23.06.2011 (Foto:
H. Fuchs)
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Burladingen, 06.07.2009 (Foto:
Th. Bamann)
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Burladingen, 31.07.2010 (Foto:
H. Fuchs)
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 Burladingen, 08.07.2010 (Foto: H. Fuchs)
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Truchtelfingen, 31.07.2013 (Foto: H. Fuchs)
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Die Männchen von Polyommatus damon können oberseits leicht mit Polyommatus coridon verwechselt werden, mit dem er auch gemeinsam vorkommt. Auf der Hinterflügel-Unterseite zeigt er jedoch eine unverwechselbare kräftige dolchartige Zeichnung - daher auch der Name "Weißdolch-Bläuling". Seit 1970 gibt es auf der Schwäbischen Alb Nachweise nur an 15 verschiedenen Stellen, damit ist er ein echtes "Highlight" in unserer Falterfauna.
Die Tiere fliegen bei uns in offenen Kalkmagerrasen mit größeren Beständen der Esparsette (Onobrychis viciifolia) in Wacholderheiden oder auf verheideten Kuppen - hauptsächlich im Juli und August. Weil die Eier in erster Linie im Bereich der abgeblühten Blüten abgelegt werden, sind die Raupen durch Beweidung besonders gefährdet.
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Rotklee-Bläuling (Cyaniris semiargus) - RL V
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Balingen, 04.06.2012 (Foto: D. Mezger)
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Tailfingen, 20.06.2024 (Foto: A. Röcker)
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♀ Haigerloch-Hart, 09.07.2012 (Foto: H. Fuchs)
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♂ Haigerloch-Hart, 09.07.2012 (Foto: H. Fuchs)
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Tailfingen, 28.07.2023 (Foto: A. Röcker)
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Ei - Tailfingen, 04.06.2024 (Foto: A. Röcker)
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Burladingen, 03.07.2026 (Foto: A. Röcker)
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Burladingen, 03.07.2026 (Foto: A. Röcker)
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Der im Grunde nicht seltene Rotklee-Bläuling erfährt in den vergangenen Jahren einen Bestands-Rückgang, der mit der immer stärker zunehmenden (Gülle-) Düngung der Wirtschaftswiesen einhergeht.
Die Geschlechter unterscheiden sich in der Farbe deutlich: Männliche Tiere sind dunkelblau mit schwarzen Adern und dunklem Rand, die Weibchen nahezu zeichnungslos einfarbig braun mit weißem Saum. Die Unterseite der Vorderflügel zeigt eine bogenförmigen Punktreihe.
Die Falter bilden bei uns wohl zwei Generationen aus: Die erste von Anfang Mai bis Ende Juni und eine zweite von Mitte/ Ende Juli bis August. Die Weibchen legen ihre Eier vorwiegend an Rotklee (Trifolium pratense) ab, auch die Falter saugen gern an Rotklee, Hornklee (Lotus corniculatus) und anderen Schmetterlingsblütlern.
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Storchschnabel-Bläuling (Eumedonia eumedon) - RL 2
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♀ Balingen-Ostdorf, 25.06.2009
(Foto: H. Fuchs)
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♂ Balingen-Ostdorf, 22.06.2009
(Foto: H. Fuchs)
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Haigerloch-Owingen, 22.06.2009
(Foto: H. Fuchs)
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Haigerloch-Owingen, 24.06.2009
(Foto: H. Fuchs)
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Haigerloch-Owingen, 22.06.2011
(Foto: H. Fuchs)
Form fylgia (ohne "Nagel")
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Haigerloch-Owingen, 22.06.2011
(Foto: H. Fuchs)
Wärmeform mit reduzierter Punktzeichnung
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Tailfingen, 13.07.2023 (Foto:
A. Röcker)
Ei an Sumpf-Storchschnabel
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Tailfingen, 31.07.2023 (Foto:
A. Röcker)
Raupe an Sumpf-Storchschnabel
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Tailfingen, 31.07.2023 (Foto:
A. Röcker)
Raupe an Sumpf-Storchschnabel
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Tailfingen, 24.05.2024 (Foto: A. Röcker)
Raupe an Sumpf-Storchschnabel
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Der Storchschnabel-Bläuling fliegt in einer Generation im Juni/ Juli, seine Flugzeit fällt damit mit der Blütezeit der wichtigsten Raupen-Nahrungspflanzen zusammen. Die Vorkommen sind auf oft nur wenige Quadratmeter große Bestände von Storchschnabel-Arten beschränkt: Vorwiegend wird Sumpf- und Blutroter Storchschnabel (Geranium palustre bzw. sanguineum) belegt, wenigstens im Zollernalbkreis auch Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense).
Die Raupen schlüpfen nach 8 Tagen, häuten sich nach weiteren 8 Tagen und überwintern im 3. Larvenstadium in einem Versteck am Boden, bevor sie im Frühjahr ihre Entwicklung fortsetzen.
Beide Geschlechter der Falter sind braun, die Weibchen zeigen jedoch eine Reihe orangener Flecken auf der Hinterfügel-Oberseite. Auf der Hinterflügel-Unterseite zeigt sich beim Storchschnabel-Bläuling ein auffälliger weißer "Wisch", der in einem schwarzen Fleck endet und damit einem Nagel ähnlich sieht. Allerdings gibt es auch die Form "fylgia" ohne diesen "Wisch" (Bild 5), daneben kommen auch mitunter ganz abweichend gezeichnete Falter vor (Bild 6).
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| Artkomplex Sonnenröschen-Bläulinge (Aricia agestis/ artaxerxes)
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Geislingen, 18.06.2005 (Foto:
B. Schlude)
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Erlaheim, 03.06.2011 (Foto: H.
Fuchs)
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Bietenhausen, 14.05.2012
(Foto: H. Fuchs)
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Geislingen, 18.06.2005 (Foto:
B. Schlude)
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Geislingen, 12.06.2009 (Foto:
H. Fuchs)
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Bietenhausen, 24.05.2020
(Foto: H. Fuchs)
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Die beiden Sonnenröschen-Bläulinge sind
einander so ähnlich, dass die Falter nicht
einmal durch Genitaluntersuchung sicher
unterschieden werden können, während die
Unterscheidung der Raupen kein Problem
darstellt.
Bei beiden Arten zeigen die Geschlechter
dunkelbraune Flügeloberseiten, die Weibchen mit
mehr orangeroten Flecken. Auf der Unterseite der
Hinterflügel liegen häufig zwei schwarze Punkte
dicht nebeneinander. Die Raupen von Aricia
agestis sind grün und haben orangene
Streifen.
Die Falter von Aricia artaxerxes fliegen
in einer Generation im Juli und August, die von
Aricia agestis in zwei Generationen von
Mitte Mai bis Juni und dann wieder von Ende Juli
bis Anfang September. Die Eier werden vorwiegend
am Sonnenröschen (Helianthemum nummularium)
abgelegt.
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Argus-Bläuling (Plebejus argus) - RL V
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♂ Nusplingen, 24.06.2010
(Foto: H. Fuchs)
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♂ Nusplingen, 24.06.2010
(Foto: H. Fuchs)
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♀ Burladingen, 17.07.2017
(Foto: H. Fuchs)
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♂ Albstadt-Tailfingen,
24.06.2022 (Foto: A. Röcker)
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♂ Albstadt-Tailfingen,
13.06.2022 (Foto: A. Röcker)
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Albstadt-Tailfingen,
27.06.2023 (Foto: A. Röcker)
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an der Mineralien-"Tankstelle"
Albstadt-Tailfingen, 27.06.2023 (Foto: A.
Röcker)
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Von den äußerlich nur schwer zu
unterscheidenden Silberfleck-Bläulingen kommt im
Zollernalbkreis wohl nur der Argus-Bläuling vor.
Die Falter fliegen in einer Generation von Mitte
Juni bis Mitte August. Die Eiablage erfolgt
einzeln vorwiegend an oder in der Nähe von
Hornklee.
Die Raupen werden von der Ameise Lasius
niger betrillert und geben Zuckersaft ab.
Möglicherweise gibt es hier eine Symbiose in der
Form, dass die erwachsenen Raupen zur Verpuppung
in deren Bauten kriechen.
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Ameisenbläulinge (Phengaris spec.)
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Allen Arten der Gattung Phengaris ist
gemeinsam, dass ihre Raupen zunächst Blüten
fressen, anschließend aber den Rest ihres Lebens
in einem Ameisennest der Gattung Myrmica
verbringen. Ohne ihre Wirtsameise kann also
keine der Arten ihre Raupen-
entwicklung erfolgreich abschließen. Die
Weibchen legen ihre Eier an die Nahrungspflanze
in der Nähe der Ameisenbauten ab, wo die
Räupchen nach einer Woche schlüpfen. Nach der
dritten Häutung klettern sie herunter und lassen
sich von den Ameisen in ihre Bauten eintragen,
wo sie sich von deren Larven und Puppen
ernähren. Dort überwintern sie auch und setzen
im nächsten Frühjahr ihre Entwicklung fort. Erst
der fertige Falter verlässt den Ameisenbau, um
an einer geeigneten Pflanze die Flügel zu
entfalten.
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Quendel-Ameisenbläuling (Phengaris
arion) - RL 2
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Haigerloch-Owingen, 30.06.2010
(Foto: H. Fuchs)
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Haigerloch-Stetten, 21.06.2009
(Foto: H. Fuchs)
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Salmendingen, 20.07.2010
(Foto: H. Fuchs)
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Ebingen, 16.06.2022 (Foto: A.
Röcker)
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Ebingen, 28.06.2016 (Foto: H.
Cura)
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Burladingen-Hausen, 04.07.2017
(Foto: H.-P. Ulrich)
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♀ Tailfingen, 05.07.2024
(Foto: A. Röcker)
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Der Quendel-Ameisenbläuling besiedelt
vorwiegend südexponierte kalkreiche Magerrasen
mit guten Beständen von Feld-Thymian (Thymus
pulegioides) oder Dost (Origanum
vulgare). Diese Flächen dürfen auch
extensiv beweidet sein, weil der Tritt der Tiere
die offenen "Störstellen" mit Hang-Anrissen und
entblößten Kalkschottern schafft, die zur
Entwicklung der Knotenameisen Myrmica
sabuleti erforderlich sind.
Die Falter fliegen in einer Generation im Juni
und Juli. Die Eier werden einzeln abgelegt,
zumeist an die Blütenköpfe noch nicht blühender
Thymian- oder Dost-Pflanzen.
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Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling
(Phengaris nausithous) - RL 2
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Ringingen, 31.07.2010 (Foto:
H. Fuchs)
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Ringingen, 31.07.2010 (Foto:
H. Fuchs)
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Salmendingen, 19.08.2010
(Foto: H. Fuchs)
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♀ bei der Eiablage an
Wiesenknopf
Salmendingen, 25.07.2025 (Foto: H. Fuchs)
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Ei im Blütenköpfchen
Salmendingen, 25.07.2025 (Foto: A. Röcker)
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Wie der Name schon sagt, lebt Phengaris
nausithous in Feuchtwiesenkomplexen sowie
an Böschungen mit ausgedehnten Vorkommen des
Großen Wiesenknopfs (Sanguisorba
officinalis). Voraussetzung ist jedoch
eine ausreichend große Anzahl von Nestern der
Wirtsameise Myrmica rubra.
Die Falter fliegen in einer Generation zwischen
Mitte Juli und Mitte August. Sie holen ihren
Nektar nahezu ausschließlich in den roten
Blütenköpfchen, wo die Weibchen auch die Eier
tief hinein legen.
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Lungenenzian-Ameisenbläuling (Phengaris
alcon) - RL 2
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Owingen, 23.07.1989 (Foto: H.
Heimeier)
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Owingen, 03.08.1991 (Foto: H.
Heimeier)
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Owingen, 25.07.1992 (Foto: H.
Heimeier)
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Owingen, 23.07.1989 (Foto: H. Heimeier)
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Der Lungenenzian-Ameisenbläuling hatte außerhalb des Voralpenraums und Oberschwabens nur ein einziges Vorkommen in Baden-Württemberg: Eine Nassbrachefläche auf dem Warrenberg bei Haigerloch-Owingen. Leider ist dieses Vorkommen erloschen und die letzten sicheren Nachweise datieren aus dem Jahr 1992.
Die Falter fliegen im Juli/ August in Quell- und Flachmooren mit Vorkommen des Lungen- bzw. Schwalbenwurz-Enzians (Gentiana pneumonanthe bzw. asclepiadea), den Nahrungspflanzen der Raupen. Sie saugen z.B. an Blut-Weiderich (Lythrum salicaria) und Teufelsabbiss (Succisa pratense).
Der Kreuzenzian-Ameisenbläuling (Phengaris rebeli) fliegt einen Monat früher in Trockenhabitaten und legt seine am Kreuzenzian (Gentiana cruciata) ab. Zwischenzeitlich geht man davon aus, dass es sich bei beiden Arten um ökologische Varianten derselben Art handelt. Genetische Studien weisen darauf hin, dass die Unterschiede nur marginal sind und in osteuropäischen Ländern legen die Falter aus Lungenenzian-Populationen auch an anderen Enzian-Arten in angrenzenden Trockenbiotopen ab. Näheres hierzu im Lepiforum.
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Westlicher Quendelbläuling, Graublauer Bläuling (Pseudophilotes baton) - RL 2
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Salmendingen, 18.06.2026 (Foto: M. Zepf)
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Das Schwerpunktareal des Graublauen Bläulings liegt im Schwarzwald und auf der Mittleren bzw. Nördlichen Alb. Außerhalb dieser Vorkommen gibt es wohl immer mal wieder Einzelfunde, die laut EBERT/ RENNWALD nicht so recht eingeordnet werden können. Aus dem Zollernalbkreis gab es vor 2026 noch keine Meldung.
Die Falter fliegen auf der Alb wohl in nur einer Generation von Mitte Juni bis Anfang August im Bereich von Trockenhängen wie Kalk-Magerrasen sowie heißen, steilen Felshalden und Schuttfluren mit reichhaltigen Vorkommen von Thymian (Thymus pulegioides), die vermutlich einzige Raupen-Nahrungspflanze.
Mangels einer ausreichenden Anzahl an Raupenfunden sind wohl noch keine weiteren, gesicherten Angaben aus unserem Bundesland möglich.
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Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus)
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Starzeln, 19.07.2022 (Foto: A. Röcker)
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Haigerloch-Hart, 06.07.2012 (Foto: H. Fuchs)
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Grosselfingen, 23.06.2011 (Foto: R. Zwiener)
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Haigerloch-Stetten, 29.06.2018 (Foto: H. Fuchs)
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Der Faulbaum-Bläuling ist häufig der erste Bläuling im Jahr. Die Falter fliegen in zwei Generationen von April bis in September.
Beide Geschlechter sind oberseits blau gefärbt, das Weibchen mit breiten dunkleren Rändern. Meist zeigen sie jedoch nur ihre hellblaue Flügel-Unterseite mit dem unauffälligen schwarzen Punktmuster.
Die Weibchen legen ihre Eier an die Blütenknospen vieler verschiedener Pflanzen ab, darunter z.B. Hartriegel (Cornus sanguineus), Brombeere (Rubus fruticosus) und Blutweiderich (Lythrum salicaria).
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Zwerg-Bläuling (Cupido minimus) - RL V
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Haigerloch-Stetten, 30.04.2007
(Foto: H. Fuchs)
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Nusplingen, 24.06.2010 (Foto:
H. Fuchs)
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Haigerloch-Owingen, 18.05.2009
(Foto: H. Fuchs)
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Nusplingen, 12.06.2020 (Foto:
R. Bertscheit)
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Haigerloch-Stetten, 18.06.2020
(Foto: H. Fuchs)
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Benzingen, 03.06.2021 (Foto:
H. Fuchs)
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Der Zwerg-Bläuling trägt seinen Namen zurecht,
denn dieser Falter ist tatsächlich der kleinste
einheimische Tagfalter. Die Oberseite beider
Geschlechter ist braun, mitunter blau bestäubt.
Die Flugzeit der erwachsenen Tiere ist an die
Blütezeit des Wundklee (Anthyllis
vulneraria) gekoppelt. Man findet die
Falter bei uns in einer einzigen Generation von
Mai bis Ende Juli.
Als Lebensraum dienen vorwiegend kalkreiche
Magerrasen an Hängen, zumeist Wacholderheiden.
Besonders interessant scheinen "Störstellen" mit
Rohboden zu sein, wo der Wundklee als
Pionierpflanze auftritt - in deren Blüten frisst
die Raupe.
Die Raupenentwicklung dauert etwa 18 Tage und
ist beendet, bevor die Samenanlagen der
Nahrungspflanzen reif sind. Die meisten Raupen
verbleiben dann ohne weitere Nahrungsaufnahme am
Boden und verpuppen sich erst im nächsten
Frühjahr.
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Kurzschwänziger Bläuling (Cupido
argiades) - RL V
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Grosselfingen, 29.04.2012
(Foto: R. Zwiener)
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Schlatt, 07.07.2012 (Foto:
H.-M. Weisshap)
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Schlatt, 07.07.2012 (Foto:
H.-M. Weisshap)
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Burladingen, 24.08.2023 (Foto:
A. Röcker)
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Haigerloch-Stetten, 05.07.2011
(Foto: H. Fuchs)
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Haigerloch-Stetten, 05.07.2011
(Foto: H. Fuchs)
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Cupido argiades kann in unserem Raum
vermutlich als Gewinner der Klimaveränderung
bezeichnet werden. Kam diese Art in den
achtziger Jahren fast ausschließlich am
südlichen Oberrhein vor, breitet sie sich seit
ein paar Jahren auch in nördlicher Richtung aus
und über den Schwarzwald und das Neckartal auch
weiter nach Osten.
Im September 2010 wurde die Art unseres Wissens
erstmals auch im Zollernalbkreis nachgewiesen.
Möglicherweise stammen diese Tiere von
Ausbreitungsflügen der Oberrheinpopulation.
Die Weibchen legen ihre Eier in ganz
verschiedenen Grünlandbiotop-Typen an Luzerne (Medicago
sativa), Rotem Wiesenklee (Trifolium
pratense) und Hornklee (Lotus
corniculatus). Die Falter saugen
vorwiegend an gelben Blüten.
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Truchtelfingen, 15.07.2025
(Foto: A. Röcker)
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